Oeventroper Werbegemeinschaft e.V.

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23.8.14: Ein neues „A“ für die ganze Stadt

Ein neues „A“ für die ganze Stadt

Erstmals gesamtstädtisches Marketing und "Arnsberg-Zeichen" für alle

Der demografische Wandel hat Städte und Regionen untereinander in einen enormen Wettbe­werb gezwungen. Die Attraktivität einer Stadt und die wahrgenommene Anziehungskraft sowie ihre "digitale Auffindbarkeit" als Gesamtstadt und ihrer Stärken für die unterschiedlichen Zielgrup­pen - heute die zentrale Voraussetzung für ein erfolgreiches Marketing - werden zu einem ent­scheidenden Wettbewerbsfaktor. Auch die Stadt Arnsberg spürt dies in allen Bereichen.

Die Werbe- und Marketinggemeinschaften Neheim ("Aktives Neheim"), Hüsten ("Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten") und Alt-Arnsberg ("Verkehrsverein Arnsberg") haben vereinbart, gemein­sam mit der Stadt Arnsberg und wichtigen Akteuren aus Wirtschaft und Gesellschaft einen ge­samtstädtischen Auftritt Arnsberg zu entwickeln und zu unterstützen, der die Stadtteile und das Ganze stärkt.

Alle haben sich geeinigt, erstmals ein gemeinsames gesamtstädtisches Marketing-Gremium einzu­richten, dem neben den Vertretern der dörflichen Werbe- und Marketinggemeinschaften auch Vertreter aus Industrie, Handel, Gastronomie und Dienstleistung angehören. Das gemeinschaftli­che Gremium soll Anregungen, Hinweise und Rat geben für die strategischen Ziele eines gesamt­städtischen Arnsberg-Marketings, die Zielerreichung unterstützen und überprüfen.

Alle Stadtteilmarketing-Akteure und die Stadt Arnsberg werden zukünftig mit einem gemeinsamen neuen "Arnsberg-A" arbeiten, um eine Einheitlichkeit des Außenbildes aufzubauen - unabhängig von örtlichen Besonderheiten oder Besonderheiten von Veranstaltungen, als Ergänzung der eige­nen werblichen Auftritte.

Die Entwicklung eines Stadt-Signets

Ziel: Ein neues Signet für Arnsberg als Gesamtstadt, das auch den Zusammenhalt der einzel­nen Stadtteile signalisieren soll.

Das neue Signet Ansatz: "Kubistisch"

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Idee:
A wie Anfang.
A wie Alles.
A wie Aufregend.
A wie Abenteuer.
A wie Arnsberg.

Das große "A" als Widererkennungsmerkmal. Aus kubistischen Formen zusammenge­setzt. Einzelne Formen stehen für einzelne Schwerpunkte bzw. Stadtteile.

Das A wird nur komplett, wenn alle zusammen an einem Strang ziehen. Arnsberg muss zusammenhalten.

Dadurch kommen die vielen Dimensionen der Stadt - die produzierende Stadt, die Re­gierungs- und Rechtsstadt, das Gesundheitszentrum, das forstliche Zentrum, das Licht­technische Zentrum, die Ruhr, der Wald etc. - zum Ausdruck. Die Stadt lässt sich eben nicht auf ein "Thema" reduzieren. Sie ist eine Stadt mit vielfältigen erstklassigen Leistun­gen und Kompetenzen. Arnsberg ist eine Stadt vieler "Mitten" oder Zentren, das unter­scheidet sie von anderen Städten in der Region und ist ihr "Alleinstellungsmerkmal", stellt aber auch eine große Herausforderung für die gemeinsame übergreifende Darstellung dar.

Das neue gesamtstädtische Arnsberg "A" enthält (15) Elemente, die für die Orts- und Stadtteile der Stadt Arnsberg stehen. Die Grundfarbe greift das "Blau" aus dem Weiß­-Blau der Stadtfarben auf.

Das neue gesamtstädtische Arnsberg "A" ist vielfältig entwicklungsfähig: insbesondere farblich und durch markante Teile seiner Gestaltung, die nach Einführung, losgelöst für sich bereits eine entsprechende Wirkung erzielen.

Am Donnerstag, dem 21. August wurde das neue „A“ der Presse vorgestellt.

Bürgermeister Vogel betonte, „dass wir allen Bürgerinnen und Bürgern klar machen wollen, dass alles Arnsberg ist“! Dies trifft nicht nur für den Einzelhandel zu, sondern für alle Bereiche der Wirtschaft, den Handel, die Gastronomie, die Industrie und das Handwerk zu.

In einem langwierigen Prozeß wurde das neue Logo von hochqualifizierten Designern aus dem Stadtgebiet kreiert. Mit im Boot saßen die drei Werbegemeinschaften aus Neheim, Hüsten und Alt-Arnsberg.

Als Bürgermeister Vogel vom anwesenden Oeventroper Geschäftsführer der Webegemeinschaft gefragt wurde, „warum ein Stadtteil wie Oeventrop, den er bei seinen öffentlichen Auftritten immer für sein überragendes bürgerschaftliches Engagement lobe, ein Stadtteil, der das größte Nahversorgungszentrum in der Stadt besitze und dessen Webegemeinschaft 72 Mitglieder habe, nicht in diesen Prozeß eingebunden worden sei antwortet der Bürgermeister ratlos: „Das weiß ich auch nicht!“.

Peter Rottler meledet sich darauf zu Wort und sagte, zunächst einmal sei es notwendig gewesen, das Verhältnis Alt-Arnsberg zur Einkaufsmetropole Neheim auszuloten, inwieweit man da auf einen gemeinsamen Nenner kommen könne. Es gäben zwar noch 112 offene Frage, als sich hier aber ansatzweise Übereinstimmungen ergeben hätten, habe man auch die Hüstener hinzugezogen. Oeventrop sei aber immer mit in der Planung gewesen, was er auch an vorgelegten Grafiken beweisen konnte, in denen Oeventrop als 4. Einkaufssäule ausgewiesen wird. Eine der offenen Fragen ist vor allem das Tätigkeitsfeld des Arnsberger Verkehrsvereins. Peter Rottler wies darauf hin, dass in Gesprächen immer wieder klar gemacht worden sei, dass der Verkehrsvereins Arnsberg zukünftig die gesamte Stadt fremdenverkehrsmäßig vertreten solle; dem widersprach allerdings der Arnsberger Vertreter Heinz Hahn energisch. Auch Bürgermeister Vogel konnte keine erklärende Antwort zu diesem Thema geben und sieht auf diesem Gebiet noch großen Gesprächsbedarf.

Abschließend wies Bürgermeister Vogel noch einmal darauf hin, dass sich alle Stadtteile in dieses Konzept einbringen mögen, denn es würden ihnen alle Türen offen stehen.

Da Oeventrop nicht mit im Boot war wird der Vorstand der Werbegemeinschaft nun in seiner nächsten Sitzung darüber beraten, ob auf den Oeventroper Publikationen (Plakaten, Bannern usw.) auch das gemeinsame „A“ erscheinen soll.

Text und Foto: Franz-Josef Molitor

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Unser Bild zeigt von links: Peter Rottler (Aktives Neheim), Karin Hahn (VV Arnsberg), Angelika Geue (Hüsten), Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Heinz Hahn (VV Arnsberg) und Herbert Scheidt (Aktives Neheim).


 

 

 

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