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31.8.14: Backe, backe Kuchen..... Dr. Oetker hatte gerufen

Backe, backe Kuchen.....
Dr. Oetker hatte gerufen

53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zu 90% Oeventroper, waren der Einladung der CDU Oeventrop am Freitag, dem 29.8.2014 gefolgt und hatten sich zur Besichtigung der Dr.-Oetker-Welt in Bielefeld angemeldet.

Ulli Grewe hatte auch diese Fahrt wieder hervorragend organisiert, die schon einen Tag nach Bekanntgabe in den Tageszeitungen ausgebucht war.

Pünktlich um 6.45 startete der komfortable Rettler-Reisebus bei "Harry" und über Warstein, Rüthen und Paderborn näherte man sich dem Zielort Bielefeld. Auf Höhe Stukenbrock wurde ein Rastplatz angefahren, auf dem das von Ulli Grewe organisierte Frühstück eingenommen wurde. Die leckere warme Fleischwurst von Christian Wirth und die knusperigen Brötchen von Bäcker Hahne fanden reißenden Absatz.

Von hieraus war es nicht mehr ganz weit bis zur "Dr.-Oetker-Welt", wo man auch pünktlich eintraf. Vor dem großen Eingangsportal stellten sich alle Mitreisenden zum Gruppenfoto auf.

Anschließend wurde die Reisegruppe von zwei freundlichen Damen begrüßt und in der Halle im Erdgeschoß über die 1891 beginnende Firmengeschichte informiert. Der damalige Firmengründer Dr. August Oetker hatte in diesem Jahr die Aschhoff`sche Apotheke in Bielfeld übernommen. Der Firmengründer ist eine der beeindruckentsten Unternehmerpersönlichkeiten des vorletzten Jahrhunderts. Er war Apotheker, Wissenschaftler, Forscher und Erfinder.

1893 entwickelte Dr. Oetker das gebrauchsfertige Backpulver sowie den Vanillepudding und Einmachhilfen. Die Entwicklung des Backpulvers war für die damalige Zeit ein Segen, da dieses erstmalig langfristig haltbar gemacht werden konnte, was vor dieser Zeit nicht möglich war. Für das "Gehen" eines Kuchens wurden vor dieser Zeit Unmengen an Eiern benötigt, was wiederum den Cholesterinspiegel der Menschen enorm in die Höhe trieb.

In der zweiten Ausstellungshalle waren alte Verarbeitungsmaschinen aus der Abfüllproduktion ausgestellt.

Auf einer Multivisionswand wurde anschließend das ganze Unternehmen, das über 400 Betriebe in 40 Ländern der Erde unterhält, informiert. Am beeindruckendsten war die Zahl der täglich in zwei deutschen Betrieben produzierten Pizzen: 1,7 Millionen dieser leckeren italienischen Spezialität verlassen täglich die beiden Werke. Da der Absatz in den USA und Kanada ständig ansteigt, wird in Kürze dort ein weiteres Pizzawerk eröffnet, das den nordamerikanischen Markt beliefern soll. Die Pizza wurde übrigens um 1700 von einen italienischen Bäcker entwickelt. Die erste Pizzeria in Deutschland wurde 1972 in Würzburg eröffnet; heute werden es wohl zigtausende sein.

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Interessant war auch die Information, das man sich ganz speziell auf die jeweiligen Abnehmerländer einstellen würde. So wird z.B. der Schokoladenpudding in 23 verschiedenen Geschmacksrichtungen produziert, aber alle haben das gleiche Tütchen; die Geschmäcker sind nun mal eben verschieden.

Im zweiten Stock wurde die Versuchsküche vorgestellt, in der immer wieder neue Rezepte entwickelt werden.

Im dritten Stock war ein "Tante-Emma-Laden" aufgebaut, der den Besucherinnen und Besuchern aus eigenem Erleben noch gut in Erinnerung war.

Nach der Besichtigung vereinigten sich die beiden Gruppen wieder zum gemeinsamen Mittagessen in der Besuchermesse, wo reichlich Spezialitäten genossen werden konnten; wer hier nicht satt geworden ist, der war es selbst in schuld.

Bei der Abgabe des Besucherschildchens wurde allen noch eine Überraschungstüte in die Hand gedrückt.

Der hervorragende Busfahrer Bernd kutschierte anschließend die Gruppe in die Altstadt, wo sich jeder für 4 Stunden sein eigenes Programm gestalten konnte.

Um 19.45 Uhr traf man wieder vollzählig in Oeventrop ein.

Von mehreren Mitreisenden wurde bedauert, dass man die eigentlichen Produktionsstätten nicht zu sehen bekommen hätte; doch angesichts der strengen Vorschriften bei der Lebensmittelherstellung ist dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit und war auch für alle einsichtig. Nun wissen wir auf jeden Fall, dass in den Produktionshallen keine Besucherströme mit zum Teil ansteckenden Krankheiten rumlaufen - das ist mehr als beruhigend.

Text und Fotos: Franz-Josef Molitor

Alle Bilder finden Sie hier:

https://www.flickr.com/photos/oeventrop_people/sets/72157640141245113/

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