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29.6.15: Spadaka Oeventrop eG: Trotz widriger Rahmenbedingungen einiges erreicht.

Spadaka Oeventrop eG
Trotz widriger Rahmenbedingungen einiges erreicht.

Deutliche Kritik an der undifferenzierten Regulierungswut der Bankaufsichtsbehörden

In der Vertreterversammlung am 25.06.2015 berichtete die Spadaka Oeventrop eG über die Bilanzzahlen des Geschäftsjahres 2014. Der genossenschaftliche Grundgedanke mit der regionalen Ausrichtung wurde auch im vergangenen Jahr mit viel Leben gefüllt, welches auch die steigenden Mitgliederzahlen belegen.

Die gesetzten wirtschaftlichen Ziele, die zum Geschäftsjahresbeginn geplant waren, wurden leicht übertroffen. Bei nahezu gleichbleibender Bilanzsumme konnten im Kreditgeschäft alle vertretbaren Finanzierungswünsche erfüllt werden. Im Jahresvergleich bedeutet dies ein Plus von 1,3% auf 24,5 Millionen Euro. In Zusammenarbeit mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern ist die Bank hier in der Lage kostengünstige Zinsfestschreibungen von bis zu 30 Jahren anzubieten.

Die Kundeneinlagen erhöhten sich trotz der anhaltenden Phase extrem niedriger Zinsen um 124 TEUR auf 56,5 Millionen Euro. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit an der Entwicklung der der Bank anvertrauten Anlagebeträge, denn das betreute Anlagevolumen befindet sich nach wie vor auf einem erfreulich hohen Niveau. Das gesamte Kundenanlagevolumen belief sich auf 89,4 Millionen Euro und konnte somit um 2,7% gegenüber dem Vorjahr ausgebaut werden. Dies ist deshalb von Bedeutung, da sie die Gesamtheit aller Geldanlagen, also inklusive der betreuten Volumina der Verbundpartner Bausparkasse Schwäbisch-Hall, der Fondsgesellschaft Union Investment und der Kundenwertpapierdepots beinhaltet.

Die Mitglieder der Spadaka können sich über eine Dividende in Höhe von 5% auf ihr Anteilsguthaben freuen.

An Zweckerträgen hat die Bank erneut rund 30.000 Euro zur Förderung von Vereinen, Schulen und anderen gemeinnützigen Institutionen vor Ort zur Verfügung gestellt, wobei der Fokus auf die Unterstützung der Jugendarbeit gerichtet war.

Kritisiert wurde vom Vorstand Manfred Hüttemann die in immer kürzeren Zeitabständen verabschiedeten Gesetzesbeschlüsse der Regulierungsbehörden. Die neuen Vorschriften und Vorgaben, die teilweise auch noch unter erheblichem Zeitdruck umgesetzt werden müssen, belasten gerade die kleinen, mittelständischen und örtlich am Kunden verwurzelten Genossenschaftsbanken. Versprochene Erleichterungen für kleine Bankinstitute, die nicht unbedingt so eine Regulierungstiefe brauchen, lassen sich leider nicht erkennen. Auch werden kleinere Banken per Gesetz angehalten in den neuen Bankabwicklungsfonds, der für größere Institute eingerichtet wurde, jährlich einzuzahlen. Fairer Wettbewerb sieht anders aus.

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Geehrt wurde Herr Michael Struwe für sein 25-jähriges Engagement als Vertreter der Bank durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Bette und die beiden Vorstandsmitgliedern Manfred Hüttemann und Mario Tiemann.

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