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20.1.12: Rauchwarnmelder sollen zur Pflicht werden

VdF-NRW: Rauchwarnmelderpflicht in NRW: Verband der Feuerwehren begrüßt
Initiative der Landesregierung - Vier Fotos zum Herunterladen im Internet vorhanden 19.01.2012 - 20:44 Uhr, Verband der Feuerwehren in NRW e. V.


Düsseldorf (ots) - Der langjährige Einsatz der Feuerwehren in NRW für die Einführung einer
Rauchwarnmelderpflicht in NRW trägt nun Früchte: Der Verband der Feuerwehren in NRW e. V. (VdF
NRW) begrüßt die heutige Initiative der Landesregierung, nun auch in Nordrhein-Westfalen eine
Rauchwarnmelderpflicht in die Landesbauordnung aufnehmen zu wollen. "Zehn der 15 übrigen
Bundesländer verfügen bereits über eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht. Weil es bei der
Ausstattung von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern um den Schutz von Menschenleben geht, ist eine Einführung dieser Verpflichtung auch in NRW unverzichtbar. Rauchwarnmelder sind
Lebensretter, die in jede Wohnung, jeden Schlafraum, jeden Flurbereich gehören. Wir werden
die Landesregierung daher bei diesem Gesetzesvorhaben nach Kräften unterstützen", fasst VdFVorsitzender Dr. Jan Heinisch die Position der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in NRW zusammen. In den vergangenen Monaten hatte Verbandschef Dr. Jan Heinisch gemeinsam mit dem
Leiter der Feuerwehr Bonn Jochen Stein gegenüber Bauminister Harry Voigtsberger und
Innenminister Ralf Jäger bei mehreren Terminen für eine Gesetzesinitiative zur Einführung einer
Rauchwarnmelderpflicht in NRW geworben. Während des Deutschlandfests Anfang Oktober in Bonn informierte sich Innenminister Jäger persönlich am Rauchwarnmelder-Infostand des VdF NRW über die lebensrettende Wirkung von Heimrauchmeldern in Wohnungen. Nachdem die Landesregierung heute mitgeteilt hat, den Einbau von Rauchmeldern in Wohnungen zur Verpflichtung machen zu wollen, sehen die Feuerwehren diese dringend notwendige Gesetzesänderung auf einem richtigen Weg. Während in vielen anderen deutschen Bundesländern weit mehr als 70 %, teilweise sogar mehr als 80 % der Haushalte über Rauchwarnmelder verfügen, dümpelt die Quote der Rauchmelder-
Haushalte in NRW seit langem bei unter 25 %. Dr. Jan Heinisch: "Trotz aller
Aufklärungskampagnen vor allem der Feuerwehren konnte bis heute keine flächendeckende
Installation von Rauchwarnmeldern erreicht werden. Die Zahlen aus anderen Bundesländern
beweisen, dass eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht die Ausstattungsquote schätzungsweise vervierfacht und gleichzeitig die Zahl der Brandtoten merklich reduziert. Deshalb werden wir gemeinsam mit der Landesregierung für eine schnelle und konsequente Umsetzung einer Rauchwarnmelderpflicht in NRW kämpfen." Auch Ulrich Bogdahn, Chef der Berufsfeuerwehr Essen und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW (AGBF NRW), unterstützt die Gesetzesinitiative. "Auch aus dem Ausland, wo in vielen Ländern schon sehr lange eine gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht besteht, ist bekannt: Eine Ausstattungsquote von etwa 80 % halbiert die Opferzahlen. Wer Menschenleben effektiv schützen will, kann eine Rauchwarnmelderpflicht in NRW nicht ablehnen", so Bogdahn. Rauchwarnmelder sind Lebensretter. Sie werden unter Raumdecken montiert und schlagen mit durchdringenden Pieptönen bei Brandrauch schnell Alarm. So werden Menschen gewarnt und bei Bedarf auch aus dem Schlaf geweckt. Wer früh gewarnt wird, kann sich meist selbst in Sicherheit bringen. Im Brandfall steht dann wie immer rund um die Uhr die örtliche Feuerwehr zur Hilfe bereit - über Notruf 112 sind die Feuerwehren immer erreichbar. Im Internet stehen vier Fotos zu dieser Pressemitteilung zum Herunterladen zur Verfügung. Rückfragen bitte an:
Verband der Feuerwehren in NRW
Suitbertus-Stiftsplatz 14 b
40489 Düsseldorf

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