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16.4.13: Kindergartenkinder spenden für Kinder- und Jugendhospiz Balthasar

Kindergartenkinder spenden für Kinder- und Jugendhospiz Balthasar

202,22 €, so lautet der stolze Betrag, den die Kindergartenkinder von St. Marien und St. Raphael Oeventrop vergangene Woche an Nicole Binnewitt vom Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe überreichen konnten.

Diese Spende wurde möglich, da die Kinder und Erzieherinnen beider Kindergärten eine gemeinsame Fastenaktion starteten.

„Spielzeug tauschen für kleines Geld“ hieß die Aktion, bei der die Kindergartenkinder Spielzeug, welches sie selbst nicht mehr brauchten im Kindergarten abgeben konnten. Andere Kinder und Familien konnten gegen eine kleine selbstgewählte Spende dieses Spielzeug mit nach Hause nehmen. So wechselte in der Fastenzeit viel Spielzeug den Besitzer und viele Familien beteiligten sich daran.

„Die Kinder lernen etwas abzugeben, was sie selbst vielleicht nicht mehr brauchen oder aus dem sie herausgewachsen sind“, so Ute Randelhoff zur Aktion. „Teilen und anderen Helfen ist im Kindergarten immer ein wichtiges Thema, mit dem wir uns mit den Kindern beschäftigen“.

Allen beteiligten war es wichtig, dass mit dem gespendeten Geld anderen Kindern in der Umgebung geholfen wird und so wurden wir auf das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar aufmerksam.

Im Kinder und Jugendhospiz Balthasar werden erkrankte Kinder ab der Diagnose betreut. „ Die Familie erfährt eine Begleitung von Anfang an“, erzählt Nicole Binnewitt im Gespräch. „Wir lassen Familien nicht alleine und unterstützen und helfen den Familien in ganz unterschiedlichen Bereichen in privater, finanzieller oder auch beruflicher Hinsicht“.

Das Kinder und Jugendhospiz Balthasar war vor 15 Jahren das erste Kinderhospiz. Auf die Betreuung der gesamten Familie legt das Hospiz großen Wert. Ca. 300 Familien werden im Jahr betreut und begleitet und 12 betroffene Kinder und ihre Familien können gleichzeitig im Hospiz wohnen. Da die Betreuung von schwer kranken Kindern der ganzen Familie viel abverlangt haben sie Gelegenheit 2 x im Jahr eine „Atempause“ im Hospiz zu nehmen, was von vielen sehr gut angenommen wird.

Das Kinder- und Jugendhospiz finanziert sich zu 70% aus Spendengeldern.

alt

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