Oeventroper Werbegemeinschaft e.V.

Neueste Nachrichten

Ruhrtaldamen 1 + 2 haben neue Trainer

Ruhrtaldamen 1 + 2 haben neue Trainer

Guido Stirnberg übernimmt die "Erste" und Reinhard Struwe die "Zweite"

Aufgrund der Entwicklung in den letzten Wochen im Damenbereich der SG Ruhrtal, möchten wir der Öffentlichkeit die beiden neuen Trainer vorstellen und zwar Guido Stirnberg für die 1. Damen- und Reinhard Struwe für die 2. Damenmannschaft.

alt

Guido Stirnberg ist gleich mit Handballerblut auf die Welt gekommen. Sein Papa Lorenz, Freienohler Ur-Gestein und SG Ruhrtal-Mitbegründer nahm seinen Sohnemann schon mit 5 Jahren mit zum Training, dass mangels Halle auf dem Ascheplatz stattfand. Viele Jahre hat er bei TuRa Freienohl, später bei der SG Ruhrtal gespielt. Mehrere Jahre war er auch in der Verbandsligamannschaft von TV Schwitten aktiv. Zwischendurch gab es eine 10-jährige Handballpause, in der er in Berlin lebte. Mit 18 Jahren machte er seine erste Trainer C-Lizenz. Vor 12 Jahren machte er mit dem neuen Herren-Coach Frank Moormann und Jörg Humpert die B-Lizenz.

Als Ziel nannte Stirnberg ganz klar den Wiederaufstieg in die Landesliga; Damenwartin Lena Vernholz signalisierte dazu die Bereitschaft der Mannschaft. Die Mannschaft hat ein enormes Potential, da kann man noch was raus holen. Mit den Neuzugängen kommt noch etwas mehr Potential in die Mannschaft. „Da ich ja auch noch als Schiedsrichter die Damen-Bezirksliga gepfiffen habe kenne ich den Leistungsstand; es ist ganz klar ein deutlicher Unterschied zur Landesliga, und ich glaube, dass können wir packen“, so Stirnberg weiter. Voraussetzung ist natürlich, dass der Kader nicht zu sehr durch Verletzungen geschwächt, ich denke aber, dass wir das schaffen!

Rita Brouwer hat sich zum Saisonende aus der 1. Damenmannschaft verabschiedet, für die sie zig Jahre äußerst erfolgreich gekämpft hat. Sie hatte sich bereits vor zwei Spielzeiten verabschiedet, ließ sich aber reaktivieren, als sich für sie nach dem Aufstieg in die Landesliga die Chance bot, nun eine Saison gemeinsam mit ihrer Tochter Celine in einer Mannschaft zu spielen, was schon viele Jahre ein Traum von ihr war und was nur ganz, ganz wenigen Sportlerinnen oder Sportlern überhaupt möglich ist. Dieser ist mit der letzten Spielzeit in Erfüllung gegangen. Rita wird aber aber bestimmt noch ein bisschen in der Zweiten mitmischen, was wir uns auch alle wünschen.

Marie-Sophie Wiese geht wieder zum TV Arnsberg, mit ihr geht auch die großartige Torfrau Miriam Köster, ebenfalls nach Arnsberg, was für die SG Ruhrtal sicher ein großer Verlust sein wird, da die bisherige zweite Torfrau Theresa Humpert noch sehr jung und unerfahren ist; beruhigend kann man aber hinzufügen, dass sie durchaus großes Potential hat. Sollte Miriam Köster erkennen, dass sie beim TV Arnsberg nicht so recht zum Zuge kommt, dann wird sie auf jeden Fall zur SGR zurückkehren. Erfreulicherweise wird der Kader der „Ersten“ nicht nur geschwächt, sondern durch vier junge Spielerinnen vom TV Wickede verstärkt, die mehrere Jahre mit Celine Brouwer und Sina Wolf in der A-Jugend gespielt haben, als Ruhrtal keine eigene A-Jugend stellen konnte, darunter ist auch eine Torfrau! „Diese vier Mädels können wir gut gebrauchen, sie werden unseren Kader gut ergänzen und stärken“, so der neue Coach.

alt

Damenwartin Lena Vernholz teilte mit, dass die vier Mädels schon ein paar Mal mittrainiert hätten und gut zum Team passen würden

alt

Rainer Struwe, der seit Jahrzehnten mit seinem Paket-Dienst selbständig ist, zählt bei den Ruhrtalern zu den „Spätberufenen“, da er erst mit 18 Jahren zum Handball kam und damals gleich mit Norbert Genau in die Landesliga aufsteigen konnte. Eine spezielle Trainerausbildung hat er nicht, hat aber schon mal zwei Jahre die 2. Herrenmannschaft als Spielertrainer verantwortlich trainiert und ist auch mehrfach aushilfsweise hier und da schon mal eingesprungen.

Zu den Zielen sagte Struwe: „Ich weiß, dass die mehr können, als das, was sie in der letzten Saison gebracht haben. Einen guten Mittelplatz möchte ich mit den Mädchen schon erreichen. Ob ich das erreiche weiß ich nicht, da muss man mal sehen, ob sie alle mitziehen. Ich möchte eine geschlossene Mannschaftsleistung schaffen, damit der lässt sich Einiges erreichen.

Reinhard Struwe sagte, dass seine Mannschaft wohl zusammen bleiben würde und das hoffentlich Rita Brouwer noch dazu stößt. Struwe erklärte auch, dass sich Simone Frey-Hannapel bereit erklärt habe, ihn zu vertreten, wenn er beruflich mal nicht zur Verfügung stehen könne.

Der Kader besteht zur Zeit aus 14 Damen, von den aber noch einige an Motivation zulegen müssten, da nicht alle unbedingt Leistungssport in einer Liga betreiben möchten, sondern einfach nur ihren Lieblingssport ohne Leistungsdruck ausüben möchten. Struwe ist aber zuversichtlich, dass er die Damen soweit motivieren kann, dass sie in ihrer Liga besser mithalten können als in der letzten Saison, in der es nur zum letzten Platz reichte. Der Grund hierfür lag vor allem in der nicht gerade regelmäßigen Trainingsarbeit seines Vorgängers.

alt

Zum Schluss des Pressegesprächs dankte der SG Ruhrtalvorsitzende Thomas Weber den beiden neuen Trainern. Er gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich die Ruhrtalverantwortlichen sehr darüber gefreut haben, dass die beiden neuen Trainer dem Werben des Kernteams nachgegeben hätten.

Text und Fotos: Franz-Josef Molitor

alt

Reinhard Struwe (2. Mannschaft), Guido Stirnberg (1. Mannschaft), Lena Vernholz (Frauenwartin) und der Vorsitzende Thomas Weber.

Besucher:

Heute2339
Gestern3594
Woche9375
Monat52669
Insgesamt3887536