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Ruhrtaldamen schlagen HSG Hohenlimburg II mit 36:19

Ruhrtaldamen schlagen HSG Hohenlimburg II mit 36:19

Lisa Wolf war die überragende Spielerin

Im gestrigen Sonntagsspiel konnten die Ruhrtaldamen erneut eine überzeugende Leistung abrufen. Von Beginn an bestimmten sie das Spielgeschehen. In der ersten Halbzeit konnten die Gäste noch so grade mithalten, was aber auch an der schlechten Wurfausbeute der Ruhrtaldamen lag, die mindestens 10 Torchancen versemmelten. Zur Halbzeit stand es deshalb nur 15:11.

Nach der Pause waren aber die Gegnerinnen einfach vom Leistungspotential unserer Mädels überfordert. Welle auf Welle rollte auf das Hohenlimburger Tor zu und die Ruhrtalerinnen bauten den Torevorsprung unaufhaltsam aus. Allen voran war es Lisa Wolf, die auf der rechten Seite überhaupt nicht zu bremsen war und insgesamt 10 herrliche Tore warf. Sina Wolf präsentierte sich wieder als zuverlässige 7-Meter-Werferin und Melike Velmer führte wieder hervorragend Regie. In der ersten Halbzeit hatte sie allerdings eine miserable Trefferquote mit 7 vergebenen Chancen, was man vor ihr nun überhaupt nicht gewohnt ist. Sie ist der unaufhaltsame Motor im Team und puscht immer wieder alles nach vorne. So kam sie dann in der zweiten Halbzeit dann doch noch zu 4 Toren. Die letzten 5 Minuten standen dann ganz im Zeichen von Julia Feldmann, die plötzlich total aufdrehte und 3 ihrer 4 Tore in den letzten 5 Minuten erzielte.

Dass Hohenlimburg II in der zweiten Halbzeit so einbrach, lag sicher auch am schwach besetzten Kader mit nur 9 Spielerinnen. Ruhrtalcoach Guido Stirnberg standen 14 Spielerinnen zur Verfügung, was sich konditionell einfach positiv auszahlt. Eine ausgezeichnete Leistung bei Ruhrtal bot auch nach ihrer Einwechslung die junge Torfrau Michelle Schmitt, die für Maren Goldmann ins Spiel kam. Eine Gegnerin wurde am Bein recht schwer verletzt und musste mit dem Wagen von der Platte gefahren werden. Außerdem sah eine Hohenlimburgerin zum Spielende noch eine rote Karte.

Es spielten:

Maren Goldmann, Michelle Schmitt (Tor), Julia Feldmann (4), Hannah Wolf, Melanie Hennemann (3), Laura Gierse (4), Jaqueline Schmitt, Melike Velmer (4), Julia Iken (2), Nane Vollmer (2), Sina Wolf (7), Lisa Wolf (10), Lisa Friedritzi (1) und Sofia ten Haaf

Trainer Guido Stirnberg sagte nach dem Spiel:

Mit einem Sieg hatte ich schon gerechnet, dass er allerdings so hoch ausgefallen ist, das war nicht so voraus zu sehen. Die erste Halbzeit haben wir uns ein bisschen schwer getan, haben in der Deckung nicht so richtig gearbeitet, dadurch haben wir ein paar Tore zu viel kassiert. In der zweiten Halbzeit waren wir dann kadermäßig konditionell überlegen. Vorne hätte es noch der ein oder andere Treffer mehr sein können, wenn man präziser angespielt hätte. Grundsätzlich bin ich aber sehr zufrieden.

Text und Bilder: Franz-Josef Molitor

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Lisa Wolf war die überragende Spielerin und erzielte 10 Tore