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Ruhrtalherren weiter auf Aufstiegskurs

Ruhrtalherren weiter auf Aufstiegskurs

HSG ECD Hagen wurde mit 30:21 nach Hause geschickt

Voller Erwartung waren Spieler und Fans in die Ruhrtalhalle gekommen, um in dem Spiel, Zweiter gegen Letzten, ein Schützenfest zu erleben.

Allerdings stemmten sich die Hagener, die lediglich mit 8 Akteuren nach Oeventrop gekommen waren, mächtig gegen die Wünsche der Ruhrtalspieler und ihren Fans.

Die ersten 10 Minuten war es recht zäh und die Tore fielen nur schleppend. Erst nach einer Viertelstunde konnte Ruhrtal sich mit 7:5 etwas Luft verschaffen und lag zur Halbzeit mit 13:9 vorn.

Nach der Halbzeit besserte sich die Torquote, aber nicht zu üppig. Zahlreiche Abspielfehler unterliefen unseren Akteuren, was dem Publikum überhaupt nicht gefiel und mehrfach durch Stöhnen zum Ausdruck gebracht wurde, was den Spielern aber nicht so wirklich weiter half. Ihre Verunsicherung wurde noch größer und Abspielfehler und Fehlwürfe häuften sich. Die 30-Tore-Quote, die dem Schützen eine Kiste Bier kostet, wurde so grade noch durch einen Strafwurf von Mathias Storm erreicht. Für die Hagener reichte es nur zu 21 Treffern.

Auf dem besten Weg zu seiner alten Stärke ist Aaron Humpert, der bester Ruhrtaler war. Auch Spielmacher Alex Blanke und Jannik Lehmenkühler, der seit Wochen schon einen guten Lauf hat, wussten zu überzeugen. Einen Daumen nach oben bekommt auch Torwart Timo Gierse, der in der 45. Minute bei einem Strafwurf eingewechselt wurde, diesen sofort parierte, ebenfalls den Nachwurf und der in der Schlussphase noch mehrere tolle Paraden zeigte.

Womit ich nicht zufrieden war, war das Publikum, das der Mannschaft in keiner Phase des Spiels Unterstützung gewährte. Man kann auch ohne Trommler Stimmung machen! Wir haben schließlich alle ein großes Ziel vor Augen, den Ausstieg in die Landesliga. Wir stehen kurz davor und sollten das gegenüber unserer Mannschaft auch lautstark zum Ausdruck bringen! Sonst steigen die plötzlich auf und haben eine Fangemeinde aus der Kreisklasse!

Es spielten:

Henrik Basler, Timo Gierse (Tor), David Bauerdick (1), Mathias Storm (2), Aaron Humpert (8), Malte Weber (2), Michael Gräbener (1), Jannik Lehmenkühler (4), Veit Schmidt (3), Steffen Röttger, Mathis Rapude (2), Alex Blanke (4), Lukas Struwe (2) und Kevin Probst (1),

Trainer Frank Moormann sagte nach dem Spiel:

Das war das typische Spiel Erster gegen Letzter. Der Erste hat große Ansprüche an sich selber und hat nicht so richtig Spaß, ein solches Spiel zu spielen. Das haben wir einfach nicht hingekriegt, Spaß an der Freude, Spaß am Spiel zu haben, ein anständiges Handballspiel zu entwickeln und dann sieht das so aus, wie heute gesehen. Hängende Schultern, hängende Köpfe weil alles nicht so klappte, wie man es sich vorgestellt hatte. Das müssen wir einfach noch lernen. Man kann vor seinem solchen Spiel nicht denken, die machen wir mal so eben mit 55:5 weg; man muss demütig Handball spielen, Spaß daran haben, dann wird das auch was. Hochmut ist selten hilfreich!

Hallensprecher und Torstatistik: Kalli Wolf

Text und Bilder: Franz-Josef Molitor

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Timo Gierse pariert einen 7-Meter

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Michael Gräbener warf ein schönes Tor bei einem Tempogegenstoß