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Vertreter der Spadaka Oeventrop stimmen für eine Fusion

Vertreterversammlung der Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG stimmt für eine Fusion nach dem genossenschaftlichen Verbundmodell

„Nähe erhalten – Größe gestalten – Identität wahren.“ Das sind die Merkmale, die die Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG unter ihr Fusionsprojekt mit der Volksbank Reiste-Eslohe eG und der Volksbank Marsberg eG gestellt hat und das am Dienstagabend auf der Vertreterversammlung zur Beschlussfassung stand. Dabei steht aus Sicht der Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG einer Verschmelzung der drei Genossenschaftsbanken nichts mehr im Weg. Mit großer Mehrheit stimmte die unter der Leitung vom Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Bette stehende Vertreterversammlung als beschlussfassendes Organ für den Zusammenschluss.

Zuvor hatte Vorstandsmitglied Manfred Hüttemann über die wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres 2018 der Spadaka berichtet und noch einmal wichtige Gründe für die geplante Fusion erläutert. Sinkende Zinsergebnisse, die Regulatorik in Form einer ständig steigenden Gesetzesflut sowie die Digitalisierung mache insbesondere kleineren Geldinstituten zu schaffen. Die Demographie in der heimischen Region sorge perspektivisch für ein geringer werdendes Kundenpotenzial.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir auch künftig in einem fusionierten Haus über das gewollte genossenschaftliche Verbundmodell mit dezentraler Ausrichtung Entscheidungen vor Ort treffen können, nämlich dort wo sie wirksam werden. Die Beratungsqualität, die Wettbewerbsfähigkeit in unseren Preisen und letztendlich auch die Dividendenfähigkeit werden so sichergestellt. Die Kundenbank werden wir durch unsere persönliche Nähe erhalten und ausbauen, die Digitalbank werden wir dort nutzen wo es für unsere Kunden Sinn macht. Auch im neuen juristischen Mantel werden wir den Markennamen „Spar- und Darlehnskasse Oeventrop“ beibehalten“, so die beiden Vorstandsmitglieder Manfred Hüttemann und Mario Tiemann.

Über die Fusion wurde bei der Volksbank Marsberg am selben Tag, ebenfalls mit großer Mehrheit, positiv entschieden und bei der Volksbank Reiste-Eslohe eG soll am 09.05.2019 abgestimmt werden. Die juristische Fusion ist vorbehaltlich der Zustimmung der Partnerbank in Eslohe rückwirkend zum 1. Januar 2019 geplant.

Das neue „Haus“ wird eine Bilanzsumme von etwa 580 Millionen Euro haben, 18.233 Mitglieder auf sich vereinigen und 119 Mitarbeiter haben. Für den Aufsichtsrat von Seiten der Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG nominiert wurden die Herren Johannes Bette, Christoph Schmidt und Joachim Dolle.

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Die Vorstandsmitglieder Mario Tiemann und Manfred Hüttemann mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Bette gratulieren Martin Becker und Reinhard Pelmer zum 25 jährigen Jubiläum als Vertreter der Mitglieder der Spar- und Darlehnskasse Oeventrop.

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