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Die Spadaka Oeventrop fusioniert mit Volksbanken

Die Vertreterversammlungen in Oeventrop, Marsberg und Reiste-Eslohe stimmen für eine Verschmelzung nach dem genossenschaftlichen Verbundmodell

„Nähe erhalten – Größe gestalten – Identität wahren.“ Das sind die Merkmale, die die Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG unter ihr Fusionsprojekt mit der Volksbank Reiste-Eslohe eG und der Volksbank Marsberg eG gestellt hat und das am Dienstagabend – den 07. Mai 2019 - auf der Vertreterversammlung zur Beschlussfassung stand. Mit überwältigender Mehrheit (92 %) haben die Vertreter der Verschmelzung zugestimmt. Am gleichen Abend hat die Vertreterversammlung in Marsberg (91%) und am 09. Mai 2019 die Vertreterversammlung in Reiste-Eslohe (100%) ebenfalls ihre Zustimmung gegeben, sodass dem genossenschaftlichen Verbundmodell nun nichts mehr im Weg steht.

Sinkende Zinsergebnisse bei allen drei Banken, die Regulatorik in Form einer ständig steigenden Gesetzesflut sowie die Digitalisierung mache insbesondere kleineren Geldinstituten zu schaffen. Die Demographie in der heimischen Region sorge perspektivisch für ein geringer werdendes Kundenpotenzial.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir auch künftig in einem fusionierten Haus über das gewollte genossenschaftliche Verbundmodell mit dezentraler Ausrichtung Entscheidungen vor Ort treffen können, nämlich dort wo sie wirksam werden. Die Beratungsqualität, die Wettbewerbsfähigkeit in unseren Preisen und letztendlich auch die Dividendenfähigkeit werden so sichergestellt. Die Kundenbank werden wir durch unsere persönliche Nähe erhalten und ausbauen, die Digitalbank werden wir dort nutzen, wo es für unsere Kunden Sinn macht. Auch im neuen juristischen Mantel werden wir den Markennamen „Spar- und Darlehnskasse Oeventrop“ beibehalten und werden somit als „Spar- und Darlehnskasse Oeventrop, Zweigniederlassung der Volksbank im Hochsauerland eG“ firmieren, so die beiden Vorstandsmitglieder Manfred Hüttemann und Mario Tiemann.

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v. l. n. r.: Mario Tiemann, Dirk Lüddecke, Johannes Bette, Detlef Eßbach, Josef Schörmann, Hans-Jochen Zöllner, Manfred Hüttemann, Dirk Schulte, Dr. Stefan Eckhardt


Die juristische Fusion ist rückwirkend zum 1. Januar 2019 geplant. Das neue „Haus“ wird eine Bilanzsumme von etwa 580 Millionen Euro haben, 18.233 Mitglieder auf sich vereinigen und 119 Mitarbeiter haben.


Für den Aufsichtsrat des „neuen“ Hauses wurden von Seiten der Spar- und Darlehnskasse Oeventrop eG die Herren Johannes Bette, Christoph Schmidt und Joachim Dolle nominiert und bereits gewählt.

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