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Ruhrtalherren verlieren zuhause gegen Plettenberg-Werdohl 31:38

Ruhrtalherren verlieren zuhause gegen Plettenberg-Werdohl 31:38

Der Verbandsligaabsteiger HSV Plettenberg-Werdohl war für die aus der Bezirksliga aufgestiegenen Herren der SG Ruhrtal an diesem Abend in der Ruhrtalhalle einfach ein zu starker Gegner. Dieses zeigte sich insbesondere in der ersten Halbzeit. Zunächst konnte Ruhrtal den Gästen bis zur 10. Minute durchaus Paroli bieten. In dieser Phase war Ruhrtalspielmacher Alex Blanke außerordentlich erfolgreich mit seinen Torwürfen, die das Ergebnis bis zur 15. Minute noch mit 10:12 erträglich gestalteten. Danach schraubten die Werdohler aber ihre Torquote mit fast jedem Gegenzug höher und höher. Ihr Spielmacher Marc Bardischewski und ihr Kreisläufer Nils Scheuermann wirbelten die Ruhrtalabwehr ganz schön durcheinander und sie allein warfen den Großteil der 22 Tore in der ersten Halbzeit. Was die Gäste in der ersten Halbzeit zeigten, das war absolute Landesliag-Spitzenklasse. Zur Halbzeit lag Ruhrtal mit 15:22 schon deutlich mit 7 Toren in Rückstand und man musste in der zweiten Halbzeit mit einem weiteren Einbruch rechnen.

Doch weit gefehlt. In der zweiten Halbzeit spielten die Ruhrtaler durchaus auf Augenhöhe, konnten diese Halbzeit sogar mit 14:14 ausgeglichen gestalten. Mit den Einwechselungen von Mathias Storm und Tobias Tillmann wurde Ruhrtal immer stärker, konnte immer wieder 2 Tore gutmachen, stand auch mehrfach vor einer weiteren Ergebniskorrektur, schaffte es dann aber nicht, in diesen entscheidenden Momenten den Ball im Tor der Gäste unter zu bringen. Die Werdohler wurden immer unruhiger, sie waren sich absolut noch nicht sicher, dass sie dieses Spiel gewinnen würden. Als dann aber Tobias Tillmann wegen Foulspiels eine 2 Minuten-Strafe kassierte und wegen Meckerns sich noch 2 Minuten drauf packte und dann noch ein weiterer Ruhrtaler in die Strafzeit musste, da war es natürlich mit der Aufholjagd vorbei und Werdohl konnte den Abstand wieder auf 7 Tore ausbauen. Nach 60 Minuten nahmen sie mit 31:38 die beiden Punkte mit in die Heimat.

Bei Werdohl spielten Marc Bardischewski und ihr Kreisläufer Nils Scheuermann überragend. Bei den Ruhrtalern zeichnete sich besonders Alex Blanke aus. Besonders zu erwähnen ist auch Tilmann Weber, der sich von Spiel zu Spiel steigert und auch am gestrigen Abend wieder zu den besten Ruhrtalern zählte und Matthias Storm, der nach seiner Einwechslung als Spielmacher das Spiel gut gestaltete. Im Angriff wurden einfach auch zu viele Chancen ausgelassen, hinzu kamen doch wesentlich mehr technische Fehler als beim Gegner.

Keeper Basler hatte in der ersten Halbzeit leider nicht seinen besten Tag erwischt, was sich auch nicht gerade förderlich auf die Abwehrleistung der Heimmannschaft auswirkte, konnte sich dann in der zweiten aber steigern.

Ein Lob gilt auch den Fans: Trotz des teilweise 8-Tore-Rückstandes feuerten sie ihre Mannschaft unermüdlich bis zur Schlusssirene an!

Wenn man bedenkt, dass die Ruhrtaler in der letzten Saison noch Bezirksliga spielten und die Werdohler Verbandsliga, dann ist dies Ergebnis keine große Überraschung. Nur 22 Gegentore in einer Halbzeit, das war ein bisschen zu viel!

Es spielten: Henrik Basler, Stefan Biggermann (Tor), Mathias Storm (2), Malte Weber (1), Michael Gräbener, Jannik Lehmenkühler (3), Veit Schmidt (3), Steffen Röttger (1), Mathis Rapude, Alex Blanke (10), Lukas Struwe (4), Tilmann Weber (4), Kevin Probst, und Tobias Tillmann (3).

Trainer Frank Moormann sagte nach dem Spiel:

Wir haben in der ersten Halbzeit recht gut angefangen, haben dann aber komplett den Faden verloren. Wenn man in der ersten Halbzeit 22 Tore kassiert, dann ist die Messe im Grunde genommen gelesen. Da ist es einfach schwer, wieder zu kommen. Ich kann meiner Mannschaft auch keinen Vorwurf machen, sie haben bis zum Ende versucht, das Ergebnis zu verbessern. Waren dann mal wieder näher dran, dann taten sich wieder Löcher auf und wir haben zu viele technische Fehler gemacht. Werdohl hat aber auch eine sehr gute Mannschaft, das muss man neidlos anerkennen. Wenn man in die Spielerkiste unseres Gegners schaut, dann stellt man fest, dass da doch teilweise stärkeres Werkzeug vorhanden ist, als bei uns. Wir haben bis zum Ende gekämpft, haben alles versucht, sind dann aber letztendlich an der Stärke des Gegners gescheitert.

Torstatistik und Hallensprecher: Karsten Schulte

Text und Bilder: Franz-Josef Molitor

 

Alex Blanke war mit 10 Toren bester Ruhrtalspieler

 

Tilmann Weber zeigte wieder unglaublichen Einsatz, wird von Spiel zu Spiel stärker

 

Lukas Struwe warf 4 Tore

 

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