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Zunehmende Vermüllung der Natur beobachtet

Zunehmende Vermüllung der Natur beobachtet

Stadt appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger

Arnsberg. Sonniges Wetter und aktuell keine Möglichkeit, größere Unternehmungen zu planen oder auszugehen: Die Kombination aus schönen Frühlingstagen und Einschränkungen durch den Corona-Virus treibt die Menschen derzeit vermehrt in die Natur. Waldwege wie auch Strecken im Bereich der Ruhr sind deutlich stärker frequentiert als in der Zeit vor Ausbreitung des Corona-Virus. Das ist grundsätzlich als sehr positiv zu sehen – die Natur dient den Menschen als wichtiger Erholungsort, und so ist es schön, wenn die Bürgerinnen und Bürger vermehrt den Wert ihrer grünen Umwelt neu entdecken. Doch leider verschärft sich hiermit auch ein Problem, das schon immer zu beobachten war: Die Vermüllung der Umwelt.

„Aktuell häufen sich die Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die illegale Abfallablagerungen in der Natur beobachten“, erzählt Dieter Hammerschmidt, Leiter des Fachdienstes Umwelt I Ressourcenschutz bei der Stadt Arnsberg. Die leere Chipstüte, die Getränkedose, die aufgebrauchte Kekspackung – schnell sind diese lästigen Dinge in die Natur entsorgt. Doch wer so handelt, schadet nicht nur der Natur und somit der Pflanzen- und Tierwelt, sondern letzten Endes auch sich selbst: „Natürlich nimmt die Qualität der Spazierwege und damit der Erholungseffekt der Natur ab, wenn überall Abfall herumliegt“, berichtet Hammerschmidt. Eine Entsorgung dieser Abfälle durch die jeweiligen Eigentümer der Waldgebiete ist angesichts der Größe der Flächen kaum leistbar.

Doch nicht nur das: Tiere, deren natürlicher Lebensraum der Wald ist, können lebensgefährlich erkranken und sogar sterben, wenn sie beispielsweise Plastik fressen, das sie für ein Nahrungsmittel halten. Aus diesem Grund appelliert die Stadt Arnsberg eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Arnsberg: Abfall ist ausschließlich in dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen. Gibt es solche nicht in der Nähe, ist der selbst produzierte Müll selbstverständlich solange bei sich zu tragen, bis ein Mülleimer gefunden ist. Abfall illegal in die Natur zu entsorgen, ist kein Kavaliersdelikt und keine Kleinigkeit, sondern eine Handlung, die mit erheblichen Geldbußen geahndet werden kann.

„Denken Sie an die Natur, die Sie gerade dazu nutzen, um einen schönen Tag zu genießen. Verschmutzen Sie nicht den Raum, den Sie selbst demnächst wieder aufsuchen möchten. Die Natur wird es Ihnen danken! Zudem sollte jedem Bürger daran gelegen sein, die schöne Umgebung, in der er lebt, für die Zukunft in dieser Form zu erhalten. Hierfür trägt jeder Einzelne Verantwortung“, erklärt Dieter Hammerschmidt.

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