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28.10.14: Oeventroper Markus Schmidt für den Aufsichtsrat von Enervie vorgeschlagen

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Oeventroper Markus Schmidt für den Aufsichtsrat von Enervie vorgeschlagen

Neuer Aktionär Remondis in Enervie-Aufsichtsrat

Das Entsorgungsunternehmen Remondis aus Lünen will nach seinem
Einstieg bei dem angeschlagenen Energieversorger Enervie auch im Kontrollgremium
seinen Einfluss geltend machen. So sollen in dieser Woche auf einer außerordentlichen Hauptversammlung zwei Remondis-Vertreter in den Enervie-Aufsichtsrat gewählt werden,
berichtet das Nachrichtenportal derwesten.de.

Die Remondis-Gruppe hatte im vergangenen Sommer rund 19 Prozent an Enervie für etwa 60 Millionen Euro übernommen. Das Anteils-Paket hatte der Essener Energiekonzern
RWE zum Verkauf gestellt. Keine der 12 Anteile haltenden Städte und Gemeinden hatte nach dem Bekanntwerden der Verkaufspläne von RWE sein Vorkaufsrecht genutzt, damit blieb eine vollständige Rekommunalisierung von Enervie aus. Die dominierenden
Anteilseigner bleiben mit 43 Prozent die Stadt Hagen und mit 24 Prozent die
Stadt Lüdenscheid.
In den Enervie-Aufsichtsrat einzie hensollen die Remondis-Geschäftsführer Markus Schmidt und Andreas Bankamp. Beide sind Geschäftsführer Remondis-Teilgesellschaften, Schmidt im Bereich Energie & Services und Bankamp in der Sparte Wasserwirtschaft.
Enervie ist durch die anhaltenden Verluste seines 1.300 Megawatt (MW) umfassenden konventionellen Kraftwerksparks in Schwierigkeiten geraten.
Enervie wollte die Anlagen deshalb endgültig vom Markt nehmen. Allein
2013 hatte der Stromerzeuger Defizite bei der konventionellen Erzeugung von
rund 50 Millionen Euro verbucht. Doch die Bundesnetzagentur stufte die Anlagen
als systemrelevant ein. Vor wenigen Wochen hat sich Enervie hat sich
mit der Bundesnetzagentur über den Einsatz seiner konventionellen Kraftwerke
als Reserve geeinigt. Ener viedarf demnach seine Anlagen nicht ganz
abschalten, sondern muss sie „zur Aufrechterhaltung einer stabilen Stromversorgung
der Region“ einsetzen.
Hintergrund ist die „Insellage“ des Versorgungsgebiet von Enervie: Denn der vorgelagerte Übertragungsnetzbetreiber Amprion könne keine ausreichende Bezugskapazität zur Verfügung stellen, um die gesamte Netzlast in der Region zu decken, teilte Enervie
mit. Das heißt, größere Strommengen können nicht von anderen Regionen in
das Enervie-Gebiet transportiert werden, weil die entsprechenden Leitungen
fehlen. Für diese Bereitstellung der Kraftwerkskapazitäten erhält Enervie zwar eine Vergütung. Doch die Koste nwerden letztlich durch höhere Netzentgelte
im Netzgebiet von Enervie ausgeglichen.
Das Unternehmen geht davon
aus, dass die höheren Netzentgelte
2015 „zu teilweise erheblichen Kostenbelastungen“
insbesondere bei Unternehmen
in Hagen und großen Teilen
Region führen.
MBI/hil/28.10.2014

Quelle: derWesten.de

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