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Bürgerempfehlungen zum DIEK Oeventrop gab es am 13.4. jede Menge

Bürgerempfehlungen zum DIEK Oeventrop gab es am 13.4. jede Menge

Die Erarbeitung des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) für Oeventrop baut auf der Meinung der Oeventroperinnen und Oeventroper auf. Das durch die Stadt Arnsberg beauftragte PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO aus Dortmund traf sich am Freitag, dem 13. April mit ca. 20 Oeventroper Bürgerinnen und Bürgern. Es wurden die Bereiche aufgesucht, für die sich die Einheimischen Veränderungen wünschen. Leider waren nur ca. 20 Personen der Einladung der Stadt Arnsberg gefolgt. Startpunkt des Ortsrundgangs war der Schulhof der Grundschule Dinschede bzw. der ehem. Hauptschule. Von dort ging es dann über die Dinscheder Brücke zur Kirmeswiese von Brüggemanns Egon; von dort weiter zum Straßenübergang Widayweg-Pastorat. Nächster Halt war vor dem Stadtbüro. Endpunkt war die Kreuzung Kirchstraße/ Oeventroper Str..

Wochen zuvor schon hatten sich die Herren Carsten Schäfer und Martin Pricken von der PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO mit Oeventroper Vereinsvertretern getroffen, um nach Schwachstellen bzw. Änderungswünschen zu suchen. Bei der Begehung sollten diese zur Sprache kommen und vor Ort möglichst noch ergänzt bzw. nachgebessert werden.

Auf dem Schulhof wurde klar gefordert, dass das Hauptgebäude der Hauptschule auf gar keinen Fall verkleinert bzw. abgerissen werden dürfe. Es sollte zu einem Bürgerzentrum ausgebaut werden, in dem sich über die Woche Jugendliche in ihrer Freizeit 2 oder 3 mal treffen könnten. Dass zur Zeit mehrere Räume wegen Sicherheitsbedenken der Feuerwehr nicht mehr genutzt werden können, stieß auf Unverständnis. Rolf Schönert merkte an, dass doch das Nachrüsten einer Außentreppe nicht das große Problem sein dürfte, damit man dieses einzige, noch im städtischen Besitz befindliche Gebäude einer sinnvollen Nutzung zur Verfügung gestellt werden könnte.

Auf dem Kirmesplatz wurde auf die große Gefahr an der Einmündung der Straße zum Sportzentrum hingewiesen; ebenso auf den mangelhaften Straßenbelag, der für Radfahrer eine große Gefahr bedeute, außerdem wurde die minimalistische Straßenbeleuchtung bemängelt, was insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten ein Ärgernis für die Eltern sei, die ihre Kinder zum Sport schicken. Außerdem wurde die Reparatur des Daches an der großen Sporthalle angemahnt. Dieter Dormann regte an, den Ruhrtalradweg doch an der nun wunderbar gestalteten Ruhr weiter zu führen, hinter der OASE und den Sportplätzen her, unter der Oeventroper Brücke durch, um dort eine gefahrlose Anbindung an den Radweg unterhalb der Total-Tankstelle zu erreichen. Das Überqueren der B7 an dieser Stelle sei für Radfahrer höchst gefährlich. Olaf Spindeldreher bemerkte dazu, dass sich die INO darum bereits bemüht habe, dass dies aber aus Naturschutzgründen auf gar keinen Fall genehmigt werde!

Für den Fußgängerübergang am Widayweg-Pastorat wurde ein Zebrastreifen gefordert, damit insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger dort die Straße auf ihrem Weg in die Kirchstraße gefahrloser überqueren könnten, da sich leider nicht alle Autofahrer an dieser Stelle rücksichtsvoll verhalten würden.

Vor dem Stadtbüro waren sich die Anwesenden nicht so wirklich einig. Die einen fanden die Idee der INO o.k., vor der Zahnarztpraxis Dr. Danne einen „Dorfplatz“ als Sammelplatz für Jugendliche zu gestalten, damit diese einen Treffpunkt im Ortszentrum hätten. Anwesende Anlieger zeigten sich aber von dieser Maßnahme nicht so begeistert. INO beruhigte die Gegner dieser Maßnahme und erklärte verbindlich, dass der Platz rückgebaut würde, wenn er sich zu einem Ärgernis für die Anlieger entwickelt sollte.

Für die Kirchstraße an sich kamen natürlich die verschiedensten Vorstellungen zur Sprache. Die einen wünschten sich eine verkehrsberuhigte Straße, durch Blumenkübel, andere wünschten eine Baumallee mit nicht so hoch wachsenden Bäumen, andere wieder eine Einbahnstraßenregelung, Sitzgelegenheiten und mehr Mülleimer. Vielfach spricht aber schon der unbedingt erforderliche Busverkehr gegen viele Maßnahmen. Auch hier gab es wieder unterschiedliche Meinungen. So bemerkte einer der Anwohner, dass komischerweise immer die Leute neue Vorstellungen verwirklichen möchten, die sie selbst nicht bezahlen brauchten! „Die Anlieger der Kirchstraße seien sicher nicht bereit, die Ausgestaltung der Kirchstraße aus der eigenen Tasche zu finanzieren!“ Klaus Büenfeld wies darauf hin, dass notwendigerweise sowieso ein Neubau der Kirchstraße nach über 40 Jahren notwendig werde. Diese Maßnahme habe man schon für 2010 ins Auge gefasst. Wegen der damaligen weltweiten Finanzkrise sei die Maßnahme aber erst einmal aufgeschoben worden, irgendwann in den nächsten Jahren wird es aber kommen, sonst brechen uns wohlmöglich die Kanäle ein!

Für die Kreuzung an der B7 wurde von einigen Anwesenden ein Kreisverkehr statt einer Ampelanlage vorgeschlagen.

Carsten Schäfer und Martin Pricken vom PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO aus Dortmund werden nun aus allen erhaltenen Infos ein Konzept erstellen, dass auch schon den Neubau der Dinscheder Ruhrbrücke berücksichtigt.

Wichtiger Hinweis zum Brücken-Neubau

Straßen.NRW lädt für Mittwoch, den 17.5. alle OeventroperInnen zur einer Bürgerversammlung ein. Die Bevölkerung soll über den notwendigen Neubau der Dinscheder Ruhrbrücke informiert werden. Der genaue Termin wird demnächst in der Tagespresse und auf www.oeventrop.de und Facebook bekannt gegeben.

Text u. Foto: Franz-J. Molitor

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Maria Eggenstein und Olaf Spindeldreher (INO), Martin Pricken und Carsten Schäfer (PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO), Klaus Büenfeld (CDU) und Uwe Fromm (SPD) auf dem Schulhof.

 

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